Behindertensport bezeichnet den Sport, der von Menschen mit Behinderungen ausgeübt wird.

An dieser Stelle möchten wir Sie mit Informationen zum Thema des Behindertensports informieren. Behindertensport bezeichnet den Sport, der von Menschen mit Behinderungen ausgeübt wird. Behindertensport, früher Invalidensport, Versehrtensport, Vereinssport von Personen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Funktionsbeeinträchtigung.

Behindertensport ist stets auch ambulante Rehabilitation, die der aktiven Mitwirkung des Behinderten bedarf. Die Sportarten und -disziplinen des Behindertensports sind den unterschiedlichen Funktionsbeeinträchtigungen der jeweiligen Behinderung angepasst. Der Behindertensport umfasst den Rehabilitationssport (ehemals ambulanter Behindertensport), einschließlich der Versehrten-Leibesübungen, den Breitensport und den Leistungssport. Er entstand durch Zusammenschlüsse von Kriegsversehrten und hat sich inzwischen zu einer allgemeinen, auch staatlich geförderten, sozialpolitischen Aufgabe entwickelt.

Ziele des Behindertensports sind die Erhaltung und Steigerung der verbliebenen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, die Aktivierung der Eigeninitiative, die Überwindung von Hemmungen und Hemmnissen sowie der Aufbau und die Festigung der inneren Stabilität. Man unterscheidet Breitensport und Leistungssport. Behindertensport spielt außerdem für die Rehabilitation behinderter Menschen eine wichtige Rolle zum Zeitpunkt ihres Aufenthalts im Krankenhaus oder der Rehabilitationseinrichtung. Der Bundespräsident stiftete 1978 die Silbermedaille für den Behindertensport, die bis 1993 an erfolgreiche Behinderten-Sportler verliehen wurde. Seit 1993 wird auch an Behinderten-Sportler das Silbernes Lorbeerblatt verliehen.

Behindertensport gibt es in nahezu allen gängigen Sportarten. In Deutschland sind behinderte Sportler als Mitglieder ihrer jeweiligen (Behinderten)Sportvereine im Deutschen Behindertensportverband (DBS, gegründet 1951) organisiert. Der DBS besteht aus 17 Landesbehindertensportverbänden, den beiden Fachverbänden DRS (Deutscher Rollstuhl Sportverband) sowie Deutscher Schwerhörigen Sportverband und zudem sieben außerordentlichen Mitgliedsorganisationen. Im Wettkampf- und Leistungssport unterschied man früher verschiedene Klassen nach der Art der Behinderung, heute nach ihrer funktionellen Auswirkung der beteiligten Sportler. Analog zu den Olympischen Spielen gibt es für Sportler mit körperlichen Behinderungen die Paralympics, die jeweils kurz vor oder nach den Olympischen Spielen stattfinden. Für Gehörlose gibt es die Deaflympics, für geistig Behinderte die Special Olympics.Mit diesen Veranstaltungen soll vielen jungen Behinderten durch die Vorbilder aus der Welt des Leistungssports Mut gemacht werden, trotz Behinderung ihr eigenes Leben selbstbewusst zu gestalten und mit Freude zu meistern.
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